Citroën Fantomas Pallas

Avantgardistisches Design und technische Innovationen

 

Die D-Modelle sind eine Modellreihe der französischen Automobilmarke Citroën. Die «Déesse» (Göttin), wie das neue Automobil gerne genannt wurde, stellte sich 1955 gegen den Strom der Fahrzeuge, die mit der sogenannten Standardbauweise - Motor vorne, angetriebene Räder an Starrachse hinten - aufwarteten.

 

Der Pallas vereint in einer für diese Zeit absolut einzigartigen Weise avantgardistisches Design mit einer Fülle von technischen Innovationen. So wurde bei den D-Modellen zum ersten Mal bei einem Serienfahrzeug ein zentrales hydraulisches System für Federung (Hydropneumatik), Bremsen, Schaltung sowie Lenkunterstützung (Servolenkung) eingesetzt. Die avantgardistische Karosserieform ermöglichte dank guter Aerodynamik eindrucksvolle Leistungs- und Verbrauchswerte. Entgegen anfänglicher Bedenken erwies sich die aufwändige Hydraulik als dauerhaft funktionssicher und die gewagte Formgebung als zweckmäßig.

Bekannt ist der Pallas unter anderem auch durch den Film "Der eiskalte Engel". Alain Delon verkörpert den Gangster und Auftragsmörder Jef Costello, der bevorzugt den luxeriösen Pallas stiehlt und dann auch fährt. Auch der ehemalige französische Präsident Charles de Gaulle vertraute auf ein Fahrzeug aus der Reihe der D-Modelle. Dies zahlte sich aus, als 1962 ein Attentat auf de Gaulle verübt wurde. Der Wagen konnte dank der Hydropneumatik trotz eines zerschossenen Hinterreifens auf drei Rädern weiterfahren. Das Attentat, das im Polit-Thriller "Der Schakal" nachgestellt wurde, trug mit zum Mythos des Fahrzeuges bei.

Technische Details

Marke

Modell / Typ

Fahrzeugart

Hersteller

Herkunft

Jahrgang

PS

Zylinder

Antrieb

Citroen

Fantomas

Veteranenfahrzeug

Citroën

Frankreich

15.6.1973 (1. Inverkehrsetzung)

106

4

Frontantrieb

© 2019 René Metzler